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Goldpreis - Geschichte

Goldbörse - Goldhandel




 

Goldhandel und Goldbörsen

Goldhandel
Der Goldpreis wird, wie bereits erwähnt, seit dem 18. Jahrhundert fixiert. “XAU” wurde als eigenes Währungskürzel für den standarisierten Goldhandel an Rohstoffbörsen vergeben.

 
   
Dieses Währungskürzel bezeichnet den Preis für eine Feinunze Gold. Edelmetalle, zu denen auch Gold zählt, werden an der New York Mercantile Exchange oder an der Tokyo Commodity Exchange gehandelt, aber nicht an der London Metal Exchange, wie oft angenommen wird.

Investitionen in Gold können durch den physischen Kauf oder durch den Handel mit Wertpapieren erfolgen. Physisches Gold oder Anlagemünzen können bei Banken oder bei Edelmetallhändlern erworben werden. In Zertifikate kann ein Anleger direkt über die Börse investieren. Es gibt auch Investoren, bei denen Gold der Maßstab für die Absicherung ihres Vermögens ist; diese werden Goldbugs genannt.
 
       
   
Die größten Goldbörsen
Als erste Börse in Hongkong wurde die “Chinese Gold and Silver Exchange Society” gesetzlich eingetragen. Die weltweit größte Goldbörse ist jedoch die “New York Commodities Exchange”.

An dieser begann im Jahr 1974 der Handel mit Gold-Futures. Gegründet wurde die “COMEX” (Abkürzung) 1933, im Jahr 1994 wurde sie mit der “New York Mercantile Exchange” (NYMEX) verschmolzen.

Als zweitgrößte Goldbörse gilt die “Tokyo Commodity Exchange” in Japan, welche am 23. März 1982 eröffnet wurde. Darauf folgt eine Goldbörse, die sich ebenfalls wieder in den USA befindet, die “Chicago Board of Trade”, eröffnet im Jahr 1979.

An vierter Stelle liegt die “Istanbul Gold Exchange”, gefolgt von der “Multi Commodity Exchange of India” auf Platz fünf.